14.12.2017

Zur Erinnerung

... hatte ich vor anderthalb Jahren mal, weil's paßt nochmal:

"Neuen Pfeffer in die alte Diskussion, ob Religionen eher wegen ihrer Heilsversprechen oder ihrer Drohungen erfolgreich waren und sind, bringt nun eine internationale Studie, die das Phänomen Religion auf seine evolutionär wirksamen, adaptiven Vorteile untersucht...

Die Forschergruppe wertet die Ergebnisse als ersten empirischen Beweis dafür, dass strafende Götter mit Total-Durchblick den Zusammenhalt expandierender Kulturen förderten. Evolutionär gedacht erklärt es, warum solche Religionsmodelle so erfolgreich wurden: Die Angst vor göttlicher Strafe motivierte zur Kooperation mit Menschen, mit denen man nichts gemein hatte als das gemeinsame Bekenntnis. Moralisierende Götter und die Furcht vor übernatürlicher Strafe habe die Menschheit im Wortsinn erst gesellschaftsfähig gemacht."

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/die-angst-vor-goettlicher-strafe-beguenstigte-expansion-frueher-kulturen-a-1076614.html

Der Gott des Alten Testaments war ein militärischer Gott. Er wurde mit genau dem Ziel erfunden: man brauchte eine Klammer, die einen Heerbann aus verstreuten Gruppen zusammenhielt.

Das heißt jetzt, den Gottlosen fehlt es an dieser nicht unwesentlichen Evolutionsstrategie. Vielleicht agieren deshalb alle Ideologien ähnlich verbissen mit virtue signalling und so. Das gleiche Muster... und nun haben die Freigeister ein Problem...

Außerdem noch mal ausgebuddelt:

http://yellowsoupmarine.soup.io/post/624179384/Wof-r-ist-Religion-gut