03.05.2019

Eschatologie

Fällt mir in letzterem Zusammenhang wieder ein:

Im späten dritten Jahrhundert setzte sich der neuplatonische Philosoph Alexander von Lykonpolis kritisch mit dem Manichäismus auseinander. Er hielt ihn für die extremste der pervertierten Varianten des Christentums, die von Sektengründern eingeführt worden seien. Es handle sich um eine irrationale Lehre, die Behauptungen aufstelle, ohne sie plausibel machen zu können. Die Manichäer seien ungebildete, zu logischem Denken unfähige Menschen; ihre Kosmologie und Kosmogonie sei wirr und phantastisch.

...

In der Gegenwart wird der Begriff verwendet, um Ideologien zu kennzeichnen, die die Welt ohne Zwischentöne in Gut und Böse einteilen, wobei sie den Feind zum existenziell bedrohlichen, wesenhaft Bösen stilisieren. Dem liegt zumeist ein eschatologischer Zug zugrunde.

Na ja. Dann kann man sich ja noch die "Heilsgeschichte" zu Gemüte führen und dann sollten keine weiteren Fragen offen sein.

Ultraharter Gut- Böse- Dualismus plus Esoterik. Ist scheinbar nicht totzukriegen.