10.05.2019

Mit der Machete in der Hand kann man Feinde verjagen. Aber keine Verbündeten gewinnen.

Peter Unfried in der TAZ über Anton Hofreiter:

Man könnte dann reflektiert die Stichworte „Spannungsfeld", „Ambivalenz " und „Dilemmata" in die Diskussion werfen. ...

Hofreiter kann kein Spannungsfeld erkennen. Er kann oder will nicht reflektieren, dass der Journalist die offensichtlichen Widersprüche einer gut gemeinten „linksliberalen" Haltung thematisieren will. Also bleibt er barsch beim Tenor: Das Gute ist moralisch gerechtfertigt. Was gut ist, entscheiden wir. Liberal ist, wenn die anderen das einsehen. Selbstreflexion ist nicht vorgesehen. Humorlosigkeit ist Pflicht.

Versenkt.