06.08.2019

Klima- und Energiediskussion

... mit Kritik an der dysfunktionalen deutschen Energiewende taten sich bislang nur die „Exe" hervor: Ex-Politiker, Ex-Abgeordnete, Ex-Manager, Ex-Professoren. Durchschnittsalter: 70 Jahre. Dagegen hatten die Ja-Sager und Glaubensstarken stets das Argumentum ad hominem parat, es handle sich hier um die irrelevante Meinung von Ewiggestrigen, die sich in der neuen Energiewelt eben nicht zurechtfänden. ...

Böse Zungen meinen, Exe hätten keinen Job mehr zu verlieren.

Nun haben die Physiker Dirk Dubbers, Johanna Stachel und Ulrich Uwer (Physikalisches Institut der Universität Heidelberg) den Mund aufgenacht. Sie beschreiben unter dem Titel „Energiewende: Fakten, Missverständnisse, Lösungen – ein Kommentar aus der Physik" die Energiewende als das, was sie ist: Ein Projekt mit schöngerechneten Zahlen und gern geglaubten Illusionen, das seine selbstgesetzten Ziele im Klimaschutz nicht erreicht.

Wir erinnern uns: die Kohlekommission hat seitenlang über Geld geschrieben und kein Sterbenswörtchen über technische Fragen.

Es gibt durchaus konstruktive Vorschläge, aber die wollen maßgebliche Leute nicht hören.