12.09.2019

Plasma?

Das Wort vermeiden sie tatsächlich.

Radiostrahlung in diesem Bereich entsteht typischerweise durch Synchrotronstrahlung – eine Strahlung, die frei wird, wenn Elektronen mit starken Magnetfeldern interagieren. Bereits zuvor hatten kleinere Radioteleskope in diesem Wellenbereich zahlreiche stark magnetisierte Filamente von rund zehn Lichtjahren Länge und einem Lichtjahr Dicke im Zentrum der Milchstraße entdeckt. Doch ihr Ursprung und der kosmische Kontext dieses Phänomens blieben unklar...

Die Radioblasen haben besonders hell leuchtende, klar abgegrenzte Ränder, in ihrem Inneren bewegen sich ionisierte Gase mit rund 30 Kilometern pro Sekunde, wie die Forscher berichten.

Faszinierend.

Wäre an der Plasmaversumgeschichte was dran, wäre das die größte mögliche Blamage für die etablierten, dekorierten, hochbezahlten Damen und Herren... das darf nicht passieren, das böhse Wort muß verbannt werden.

(Wer den Film nicht gesehen hat: Der Ansatz erklärt die meisten kosmologischen Beobachtungen mit Elektromagnetismus. Dieser wurde bislang vernachlässigt mit der Begründung, daß die elektromagnetische Kraft sich in der Entfernung sehr rasch verliert und im kosmischen Maßstab deshalb keine Wirkung hätte.

Nun könnten aber Plasmafilamente (tatsächlich beobachtet!) als kosmische Stromleitungen fungieren und dann hätte der Magnetismus auch auf Distanz deutlich mehr Macht als die Gravitation. Und alles wäre anders, als es in den Lehrbüchern steht. Und vor allem schlüssiger und weniger an den Haaren herbeigezogen, eleganter, zwangloser.

Urknall, Dunkle Materie, Dunkle Energie... diese steilen Thesen (besonders haarsträubend: die Inflation!) würden zur Erklärung der Beobachtungen überflüssig.)